Pressespiegel

 


 

Pressestimmen zum Kaléko-Programm Zum Seitenanfang

 

".... Es gibt viele ihrer Gedichte in Büchern. Doch eine solch intensive Nähe zu Mascha Kaléko, wie sie von Paula Quast in ihrem Programm am Sonnabendabend im Twistringer Rathaussaal den Zuhörern vermittelt wurde, kann durch das Lesen allein vermutlich nicht empfunden werden. ... Mehr und mehr verschmolzen durch die einfühlsame Vortragsart von Paula Quast beide Figuren miteinander und es schien, als sei Kaléko selbst zugegen." L. Moldenhauer, Weser-Kurier, 21.03.2011

".... Eine Hommage an Kaléko, wie sie schöner nicht sein könnte. Eineinhalb Stunden, die wie im Flug vorbeigehen und ein Gefühl hinterlassen, als hätte man eine neue Welt betreten." F. Rohrer, Badische Zeitung, 11.11.2010

"... Quast rezitiert ohne die Hilfe von Textblättern. Sie macht aus den Gedichten Miniatur-Monologe. Sie spricht lebendig, den bitteren Tonfall eher unterstreichend als mildernd. Etwa, wenn sie innehält, als müsse sie das Wort suchen. Und das kommt dann, mit einer gewissen Schwere plumpst es in die Stille. Als wolle es sagen: So sind die Dinge, und wir ändern sie nicht, weil wir uns nicht ändern, Punkt.
Henry Altmann geht mit seinem Instrument zwischen die rezitierten Gedichte. Er verwendet nur drei oder vier Themen. Sehr groovend das eine, dabei große Intervalle verwendend. Ein zweites Thema transportiert hektischen, aufreizenden Swing. Wo es um Erinnerung geht spielt er das Thema von "Tsen Brider sajnen mir gewesn", ein jiddisches Volkslied mit tief traurigem Unterton, und summt dazu. Wo Kalékos Kindheitserinnerungen auf diese Musik treffen, ist das sehr berührend. ..." Badische Zeitung, Kippenheim, 30.04.2010

"... Im zum Bersten gefüllten Musiktheater der Schönen der Nacht im Freiburger E-Werk ist das Licht gedimmt, die Bühne karg bestückt: ein kleiner Tisch, auf dem eine Kerze, Streichhölzer und ein Glas Wasser Platz gefunden haben, ein Stuhl, ein Notenständer, der Flügel und der Kontrabass. Henry Altmann betritt die Bühne, entzündet die Kerze und ohne den Blick an das Publikum zu richten, schlägt er am Flügel die ersten melancholischen Töne an. [...] Dann kommt Paula Quast auf die Bühne. Die Musik verstummt. Gedankenverloren hebt die Rezitatorin zum ersten Gedicht des Abends an. Sie lässt den Worten Zeit, fühlt ihnen nach, kostet die Pausen aus. [...] Verleiht Kaléko Raum für ihre Verzweiflung. Und wenn Quast sich vorbeugt, mit ihren sonst so unaufdringlichen, gleichwohl messerscharfen Gebärden, mahnend, fordernd, fragend, ist man sich für einen Moment nicht mehr sicher, wer da vor einem sitzt: Ist es nicht die Dichterin selbst, die da verschmitzt, zynisch, nachdenklich, gnadenlos fragt: Wo bleibt das Weltgewissen? ..." Badische Zeitung, Freiburg, 30.04.2010

"... Und es waren die so unterschiedlichen Komponenten, die [...] sofort in den Bann dieser Frau zogen: die warme Stimme von Paula Quast, die die Worte der lebenslangen Emigrantin Mascha Kaléko sensibel und voller Empathie wiedergaben, die tiefen Töne des Kontrabasses, die Henry Altmann wie mit einer Puderquaste um das Gesprochene dekorierte oder untermalte und der tiefgründige Sinn der Werke aus den Lebensabschnitten der Dichterin, mal mit zum Schmunzeln auffordernder Ironie gespickt, mal voller Melancholie mit den Ahnungen vom zu frühen Tod ihrer Liebsten. Mascha Kaléko kommentierte den Zeitgeist ihrer Jahre mit heute noch erschreckend gültiger Aktualität. ..." H. Ballin, Uetersener Nachrichten, 12.03.2010

"... Gerade diese hoch-künstlerische Fähigkeit, durch Dichten zu "schweigen", konnte keine bessere Interpretin finden als Schauspielerin Paula Quast. ... Es eine Lesung zu nennen, wäre untertrieben. Paula Quast ... erreichte eine Lebendigkeit und Unmittelbarkeit, die vielen normalen "Lesungen" fehlt. Obwohl es eine Menge Kaléko-Vertonungen gibt, verzichtete Paula Quast auf Gesang, denn die Gedichte haben ihrer Meinung nach genug eigene Melodie. ..." Oberhessische Presse, 22.11.2008

"... Quast verlieh, ohne pathetisch zu sein, Kaléko Herz und Mund. Interpretin und Dichterin verschmolzen zu Größe und Leidenschaft, Demut und Ergriffenheit. Kaum kann man Kalékos Gedichte unmittelbarer hören. [...]
Brächte man diese Lesung statt Datenmaterial und Bilderfluten in die Schulen, würden die Schüler spüren, was menschenwürdig und -unwürdig ist. ..." Cellesche Zeitung, 19.11.2008

"...Harmonisch vereinigten sich Kontrabass und Schauspiel und skizzierten so das Bild der Mascha Kaléko fast schon zärtlich mit allen Ecken und Kanten...." Leipziger Volkszeitung, 19.10.2007

".... eine Inszenierung, die anrührt, zu Herzen geht, aufregt, lachen läßt, sprachlos macht.... das Publikum atemlos gespannt, nicht ein Räuspern - und hernach aus dem Häuschen. Herzlicher Applaus... Zugaben..." WZ, 04.08.04

".... der Schauspielerin Paula Quast gelang mit der musikalisch am Kontrabass unterstrichenen Gedichtsrezitation eine virtuos-eindrückliche Hommage an die fast vergessene Lyrikerin....... In Paula Quasts unpathetischer Artikulation schwang eine innige Vertrautheit mit der Lyrikerin...." Allgäuer Zeitung, 05.11.2003

".... nach anderthalb Stunden nachdenklicher Lyrik mit ebenso nachdenklicher Musik entlud sich donnernder Applaus. ..." Neue Westfälische, 16.10.2002

".... es war ein Abend der Sonderklasse und eine Bereicherung für uns alle, verbunden mit dem Wunsch, dass noch viele Menschen diese große jüdische Lyrikerin mit diesen Interpreten kennen lernen mögen. ...." DIG Magazin, März 2002

 

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Pressestimmen zum Lachmann-Programm Zum Seitenanfang

" .... Paula Quast führte durch das Leben der vergessenen Dichterin und Übersetzerin Hedwig Lachmann (1865–1918) und rezitierte Gedichte und Briefausschnitte. Henry Altmann untermalte mit eigenen Kompositionen für Bass und Klavier behutsam die – bei aller Melancholie selbstbewusst in sich ruhende – Novemberwelt der deutschjüdischen Poetin. Dieses "lyrisch-musikalische Porträt der Dichterin" [...] hinterließ in seiner atmosphärischen Dichte den Eindruck, hier werde zu Recht eine lyrische Potenz der Jahrhundertwende um 1900 wieder entdeckt, deren leise Überzeugungskraft grundiert war durch die zurückhaltend emanzipative Kraft der Persönlichkeit Hedwig Lachmanns. Paula Quast kostete im Gedichtvortrag die Pause aus. [...] Und sie bot dem Zuhörer zugleich die Möglichkeit, die vom Gedicht hervorgerufenen Bilder vor dem inneren Auge auszumalen. (Es war) ein atmosphärisch anrührender Novemberabend." B. Durstewitz, Grafschafter Nachrichten, 19.11.2010

 

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